Liniengrafik mit Day-Ahead High-Low-Spread und durchschnittlichem Day-Ahead-Preis im Strommarkt, 30-Tage-gleitender Durchschnitt, zeigt Preisvolatilität und Markttrends von 2018 bis 2025

Die Cross-Preis Volatilität der Strompreise war in der Vergangenheit eng mit deren allgemeinem Preisniveau verbunden. Dieser Trend scheint 2024 in Deutschland zu Ende zu gehen, da nun einerseits die niedrigen Grenzkosten der erneuerbaren Energien das allgemeine Großhandelspreisniveau nach unten drücken, andererseits aber Spitzenerzeuger wie Gas und Batterien ihre Investitionen in zwar relativ wenigen, aber zunehmend teuren Produktionsstunden finanzieren müssen.

Gestapeltes Flächendiagramm mit den historischen Erlösen einer Referenzbatterie am deutschen Spotmarkt seit 2018. Dargestellt sind Day-Ahead-Auktion, Intraday-Auktion und kontinuierlicher Intraday-Handel. Der FlexIndex veranschaulicht den täglichen Marktwert von Flexibilität im Stromhandel.

Der FlexIndex bemisst tagesgenau, welche Erlöse die Betreiber von flexiblen Anlagen im kurzfristigen Spothandel erzielen können. Als Basis dient dem Index dabei eine Referenzbatterie mit einer Speicherkapazität von einer Megawattstunde und einer Leistung von einem Megawatt.

Grafische Darstellung eines optimalen Stromportfolios mit Spotmarkt, Wind-PPA, Solar-PPA und Tranchen im Jahresverlauf

Der Next-Generation-Energieversorger trawa und der Hamburger Stromhändler FlexPower gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Die Zusammenarbeit ermöglicht es Unternehmen jeder Größe, einfach und kosteneffizient erneuerbare Energien zu beziehen. Basierend auf dem historischen Verbrauch und aktueller Marktdaten entwickelt trawa mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) eine optimierte Strom-Beschaffungsstrategie mit dem Ziel, Emissionen und Kosten zu senken. Als Marktpartner bietet FlexPower über den eigenen Stromhandel und eine eigene Plattform für Stromkaufvereinbarungen mit Erneuerbare-Energien-Anlagen (PPA) den nötigen Marktzugang, um die optimierte Strombeschaffung umzusetzen.

Wie man in den 20er und 30er Jahren Strom kauft, Teil I: Preis-Absicherung mit Wind- und Solarstrukturen

Wenn Sie im Energiesektor tätig sind, sind Sie in den letzten Jahren wahrscheinlich auf Diskussionen über Power Purchase Agreements (PPAs) gestoßen. Manche halten sie für ein Allheilmittel, um die Energiewende voranzutreiben, und auch wir erkennen ihre entscheidende Rolle an. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass es sich bei einem PPA im Wesentlichen um einen Vertrag über den Kauf oder Verkauf von Strom handelt, ohne dass die Art des Vertrags festgelegt wird.

Seit Jahren wird im deutschen Stromhandel über systemstützende Bilanzkreisbewirtschaftung diskutiert. Eine neue Studie von Prof. Dr. Lion Hirth (NEON Neue Energieökonomik) bringt neue Impulse.

Ein seit Jahren heftig diskutiertes Thema im deutschen Stromhandel ist die Frage nach der systemstützenden Bilanzkreisbewirtschaftung. Sollen Bilanzkreisverantwortliche – wie in vielen anderen europäischen Ländern – auch in Deutschland das System durch bewusste Ungleichgewichte in ihren Portfolios stützen dürfen oder nicht? FlexPower diskutiert die Ergebnisse einer neuen Studie zum Thema mit dem Autor, Prof. Dr. Lion Hirth von NEON Neue Energieökonomik.