Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Eckpunktepapier zur Ausgestaltung des Industriestrompreises veröffentlicht. Wir haben es genau analysiert und in diesem Blog zusammengefasst, was Unternehmen jetzt beachten müssen.
...November 21, 2025
Wissen ist der Schlüssel
"Wie viel Geld kann ich mit einer Batterie verdienen?" Das werden wir häufig gefragt. Um die Frage zu beantworten, haben wir den Flex Index entwickelt. Er zeigt transparent den monetären Wert der Flexibilität auf dem deutschen Strommarkt an.
Sie organisieren einen Vortrag oder eine Konferenz über Batteriespeicher, Energiehandel oder die Balance der Stromnetze? Wir haben Experten, die sich bestens damit auskennen und gerne darüber reden.
Wir haben das ultimative Quiz über Energiemärkte und Trading-Strategien. Beantworten Sie unsere Fragen und finden Sie heraus, wie fit Sie in Sachen Stromhandel bereits sind!
Nichts geht über Expertenwissen aus erster Hand. Hören Sie rein, was unsere Stromhändler und Ingenieure zu berichten haben – über ihren Job, das Marktumfeld und die Dinge, an denen wir gerade arbeiten.
FLEXPOWER hilft Ihnen, Ihre Assets an den Energiemarkt zu bringen. Unser Team von Spot-Markt-Tradern vereint mehr als 25 Jahre Erfahrung mit dem Handel von Strom aus Erneuerbaren Energien. Mit unserem schlanken und voll digitalisierten Ansatz verwalten wir große Erneuerbaren-Portfolios sowie flexible Erzeugungs- und Speicheranlagen.
Das ABC des Stromhandels
A
Arbitrage auf dem Strommarkt bezeichnet den Handel mit elektrischer Energie, bei dem Preisunterschiede zwischen verschiedenen Märkten, Zeitpunkten oder Regionen ausgenutzt werden, um Gewinne zu erzielen.
B
Unter Base Price wird auf dem Strommarkt der durchschnittliche Strompreis zu Peak- und Off-Peak-Zeiten verstanden. Analog spricht man mit Bezug auf den Stromverbrauch auch von Base Load oder Grundlast.
Als Batteriespeicher werden gemeinhin stationäre Akkumulatoren bezeichnet, die sehr flexibel Strom aufnehmen und abgeben können. Je nach Bauarten und Größenordnung lassen sie sich sehr unterschiedlich einsetzen und vermarkten.
E
Durch eine optimierte Energiebeschaffung können viele Unternehmen ihre Stromkosten deutlich senken. Insbesondere in Verbindung mit einer Flexibilisierung des Stromverbrauchs können sie von günstigen Spotmarktpreisen profitieren.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Speicherkapazität von Batteriespeichern zu vermarkten. Wir haben eine Liste von Energiemärkten zusammengestellt, auf denen die Flexibilität von Batteriespeichern richtig viel wert ist.
G
Die Merit Order ist keine Vorschrift, sondern ein Marktmechanismus, durch den die Strompreise den Grenzkosten der Kraftwerke folgen. Wie funktioniert er?
H
Srompreise schwanken im Sekundentakt – vor allem in Abhängigkeit vom Angebot an Erneuerbarer Energie. Weitere Faktoren sind Nachfrage, Rohstoffpreise, Geopolitik und Regulatorik. Für Marktteilnehmer wie Stromerzeuger, Verbraucher und Stromhändler bedeutet das wirtschaftliche Risiken. Hedging-Strategien helfen ihnen, sich gegen sie abzusichern.
K
Batteriespeicher sind weit mehr als die eigentliche Zelle, in der die Elektrizität gespeichert wird. Damit sie sicher, wirtschaftlich und netzdienlich eingesetzt werden können, benötigen sie eine Reihe weiterer Komponenten.
L
Die Einstufung eines PPAs als liquid (Deutsch: handelbar) jedoch darauf, dass es sich um ein hoch standardisiertes Produkt handelt, bei dem Preise und Liefermengen äußerst transparenten Regeln folgen, die es Erzeugern und Abnehmern ermöglichen, Stromlieferungen beziehungsweise Strombestellungen für die Zukunft liquide an Plattformen zu handeln.
M
Marginal Pricing (Deutsch: Grenzkosten-Bepreisung) ist ein ökonomisches Modell, das eine bestimmte Art der Preisbildung erklärt. Es stellt fest, dass auf kompetitiven Märkten der Gleichgewichtspreis (bei dem Angebot und Nachfrage gleich groß sind) maßgeblich von den Produzenten mit den höchsten Grenzkosten abhängt.
Der Marktwert gibt an, wie wertvoll Strom aus einer bestimmten Anlage ist. Wie er zustande kommt, hilft zu verstehen, warum ein höherer Anteil an erneuerbaren Strom insgesamt zu niedrigeren Renditen führt und was das für die Energiewende bedeutet.
Ein Merchant PPA ist ein Stromabnahmevertrag, bei dem Strom zu Marktpreisen ohne Preisfixierung verkauft wird. Dieses Modell verbindet Stromproduzenten direkt mit dem Strommarkt und trägt das volle Preisrisiko wie auch die Chancen steigender Börsenpreise in sich.
O
Der Off-Peak Price ist dementsprechend der Preis, den ein Gut oder eine Dienstleistung in Zeiten niedriger Nachfrage kostet. Auf dem Strommarkt ist damit der durchschnittliche Strompreis wochentags zwischen 20 und 8 Uhr sowie an Wochenenden gemeint.
Power Purchase Agreements (PPAs) sind klassischerweise Stromlieferverträge zwischen Erzeugern und Großabnehmern wie Versorgern und Industriebetrieben. Immer häufiger werden sie aber auch mit Stromhändlern geschlossen, die Erzeugern als Abnehmer und Verbrauchern als Lieferanten dienen.
P
Aktuell wird Strom an der Börse weitestgehend in Pay-as-Clear-Auktionen versteigert. Der Preis richtet sich dabei für alle Anbieter nach dem höchsten Gebot. Pay-as-Bid-Auktionen, bei denen jeder Anbieter seinen Gebotspreis erhält, sollen die Preise senken.
Der Peak Price ist der Preis für ein Gut oder eine Dienstleistung, der in Zeiten besonders hoher Nachfrage anfällt. Auf dem Strommarkt ist mit Peak Price in der Regel der durchschnittliche Börsenpreis einer Megawattstunde (MWh) zu Zeiten des Peak Load gemeint, also wochentags zwischen 8 und 20 Uhr.
Power Purchase Agreements (PPAs) sind ein zentrales Instrument zur Vermarktung von erneuerbarem Strom. Dabei unterscheidet man die Verträge nach etlichen Kriterien. Eines davon ist die Art der Lieferung. Dabei stehen physische Lieferungen virtuellen Lieferungen gegenüber. Wir erklären den Unterschied.
Power Purchase Agreements, kurz PPAs, sind langfristige Stromlieferverträge. Sie dienen Betreibern von Wind- und Solarkraftanlagen, aber auch Großabnehmern des Stroms als Hedge, also Verträge zur Reduktion finanzieller Marktpreisrisiken. Wir stellen die wichtigsten Arten von PPAs vor.
R
Regelenergie ist ein vitaler Teil der Stromversorgung. Sie sichert eine stabile und gleichmäßige Stromversorgung. Obwohl die Anforderungen für Dienstleister hoch sind, können mittlerweile auch sehr kleine Anlagen von diesem lukrativen Markt profitieren. Wir erklären, was Regelenergie ist, wer sie bereitstellen kann und wie sie vergütet wird.
Die REMIT-Verordnung ist ein zentraler Rechtsrahmen für den Energiegroßhandel in der Europäischen Union (EU). Sein Hauptziel ist es, einen wettbewerbsfähigen Energiemarkt zu fördern und gleichzeitig Marktmissbrauch und Manipulation zu verhindern.
S
Drei Begriffe sind bei der Strompreisbildung im deutschen Großhandel zentral: Uniform Pricing, Pay-as-Clear und markträumender Preis. Was bedeuten sie?
T
Je nach Einsatzgebiet müssen Batteriespeichern unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Wir erklären die wichtigsten Kennzahlen.
U
Von Uniform Pricing spricht man ganz allgemein, wenn auf einem Markt alle Käufer für identische Produkte oder Dienstleistungen denselben Preis zahlen müssen. Das Gegenteil ist Preisdiskriminierung, dabei gelten für vergleichbare Geschäfte unterschiedliche Preise – je nach Käufer oder Verkäufer.
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Unter Value Stacking versteht man eine Geschäftsstrategie, bei der man mit einer Ressource mehrere Erlösquellen nutzt. Wörtlich bedeutet er Wertstapelung. Ziel ist es den Return on Investment (ROI) zu erhöhen und die Amortisierungsdauer einer Investition zu verkürzen. Der Begriff wird in mehreren Branchen verwendet, wir schauen uns Value Stacking im Folgenden in Bezug auf die Vermarktung von Batteriespeichern an verschiedenen Stromhandelsplätzen an.
Kompromisslose Ehrlichkeit ist ein rares Gut in der Welt des Traders. Daher sind wir stolz, Beiträge zu teilen, welche direkt und in der Rohfassung aus dem Leben eines Stromhändlers stammen – Hand aufs Herz. Stilecht auf englisch.
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