FlexPower startet Strombelieferung für Rechenzentren 

FlexPower Rechenzentren Strombelieferung
Posted in   Presse   on  August 26, 2026 by  Jasmina Utzat

Hamburg, 26. August 2026 – Der Stromhändler FlexPower beliefert ab sofort Rechenzentren mit Grünstrom aus dem eigenen Wind- und Solarportfolio. Statt standardisierter Vollversorgung stellen sich Betreiber ihre Beschaffung selbst zusammen: aus mehrjährigen Festpreisen, flexiblem Marktbezug und physischen oder virtuellen Batteriespeichern, passend zu Risikoprofil und Wachstumsplanung. 

Strom ist für Rechenzentren der mit Abstand größte laufende Kostenfaktor: Laut der German Datacenter Association macht er bis zu der Hälfte der Betriebskosten aus, bei weiter wachsendem Verbrauch durch KI- und Cloud-Anwendungen. Zugleich verpflichtet das Energieeffizienzgesetz Betreiber schon heute, mindestens die Hälfte ihres Stromverbrauchs bilanziell aus erneuerbaren Energien zu decken; ab 2027 steigt die Quote auf 100 Prozent. Wer heute ein Rechenzentrum plant oder betreibt, braucht deshalb beides: verlässliche Strompreise über Jahre und nachweislich grüne Lieferung. 

FlexPower löst diese Herausforderung über einen Baukasten: Ein Teil des Verbrauchs wird über Power Purchase Agreements und Festpreis-Bausteine für mehrere Jahre preislich fixiert. Der Rest wird flexibel am kurzfristigen Strommarkt beschafft, wo günstige Preisphasen genutzt werden können. Gegen Preisspitzen sichert ein Batteriespeicher ab, entweder direkt am Standort oder als virtuelle Batterie: ein Handelsprodukt, das die Fahrweise eines Speichers nachbildet und innerhalb von jeweils 24 Stunden Strom in der günstigsten Stunde kauft und in der teuersten verkauft und so gegen Preisvolatilität absichert. Die Herkunftsnachweise für den Grünstrom stammen direkt aus dem eigenen Direktvermarktungsportfolio, nicht aus zugekauften Zertifikaten. Wie diese Bausteine gewichtet werden, entscheidet der Betreiber. Es gibt kein Standardpaket, sondern eine Struktur, die zum Finanzierungsmodell passt.  

Ein eigener physischer Batteriespeicher am Standort kann darüber hinaus mehr als absichern: Er verschiebt Teile des Verbrauchs in günstigere Zeitfenster, kappt Lastspitzen und senkt damit die Netzentgelte. Ungenutzte Kapazität des Speichers vermarktet FlexPower an den Spotmärkten und macht sie so zur zusätzlichen Erlösquelle. An Standorten mit begrenztem oder verzögertem Netzanschluss kann ein Speicher ebenfalls Lastspitzen abpuffern und dadurch mehr Rechenleistung am selben Anschluss ermöglichen, ein zunehmend entscheidender Faktor bei der Standortentwicklung. 

Perspektivisch arbeitet FlexPower mit Partnern aus dem Rechenzentrum-Ökosystem daran, auch die Rechenlast selbst in die Optimierung einzubeziehen: Zeitlich verschiebbare Rechenaufgaben reagieren auf Preissignale, entlasten die Netze und werden dafür zunehmend auch wirtschaftlich honoriert. Rechenleistung folgt damit dem Strom, nicht umgekehrt.


„Rechenzentren werden über Jahrzehnte geplant und finanziert. Für Betreiber und ihre Banken zählt deshalb nicht nur der Strompreis, sondern auch die Frage, ob der Lieferant seine Zusagen über die gesamte Laufzeit einhalten kann. Als Teil der Citadel-Gruppe können wir langfristige Preis- und Strukturzusagen mit der nötigen Finanzstärke unterlegen. Das macht Projekte finanzierbar“, sagt Max Amir Dieringer, CEO von FlexPower. 



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